Das Deutsche Krebsforschungszentrum dkfz. in Heidelberg ist die bedeutendste deutsche Großforschungseinrichtung (Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft) im Bereich der Gesundheitsforschung und ein international führendes Zentrum der Krebsforschung. Unter allen 445 außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Deutschland hat das DKFZ die meisten Drittmittel für die Forschung eingeworben und besitzt die mit Abstand höchste Zahl an internationalen Publikationen in der medizinischen Forschung. Am DKFZ sind etwa 800 Wissenschaftler in mehr als 50 Arbeitsgruppen tätig, die sich auf sechs Forschungsschwerpunkte verteilen: Zell- und Tumorbiologie, Funktionelle und Strukturelle Genomforschung,Krebsrisikofaktoren und Prävention, Tumorimmunologie, Innovative Krebsdiagnostik und –therapie, Infektionen und Krebs. Der Transfer der Forschungsergebnisse für die Patientenversorgung wird durch Klinische Kooperationseinheiten im Bereich Molekulare Hämatologie/Onkologie und Molekulare Onkologie/Pädiatrie gewährleistet. Diese Zusammenarbeit mit der Klinik wird weiter gestärkt durch die 2003 erfolgte Gründung des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) nach dem Vorbild der amerikanischen Comprehensive Cancer Centers. Hier wird die Expertise in Grundlagenforschung, Klinik und Krebsprävention in Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Heidelberg und der Thoraxklinik Heidelberg-Rohrbach interdisziplinär gebündelt.



