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Stammzellforschung aktuell

Stammzellforscher reprogrammieren erstmals ohne Gentransfer
 
Forscher aus Kalifornien und Münster etablieren neue Methode zur Erzeugung Protein-induzierter pluripotenter Stammzellen

Einem internationalen Team von Stammzellforschern ist es erstmals gelungen, Protein-induzierte pluripotente Stammzellen, so genannte piPS, ganz ohne gentechnische Modifikationen des Erbguts zu erzeugen. Wie die Wissenschaftler in der heute erschienenen Online-Ausgabe der Fachzeitschrift ‚Cell Stem Cell’ berichten, konnte die Reprogrammierung sehr junger Hautzellen von Mäusen allein durch die Zugabe von Proteinen erreicht werden. Das Team um Hans Schöler vom Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin in Münster konnte die Pluripotenz, also die Alleskönner-Eigenschaft der am kalifornischen Scripps Research Institute erzeugten Zellen nachweisen. Die neue biochemische Methode zur Reprogrammierung von Körperzellen ist einfacher und sicherer als alle bisher bekannten Methoden.
(Text: MPI Münster 23.04.2009)


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