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Förderung von jungen Forscherinnen und Forschern - aus ihrer Begabung das Beste machen...

Deutschland ist ein Land mit vielen Talenten. Ein wesentliches Ziel der Stiftungsarbeit ist es, dass sich die Gesellschaft der hohen Bedeutung von Wissen und Bildung für unser Land bewusst wird und danach handelt.

Die MTZ®stiftung fördert junge Nachwuchswissenschaftler/innen der absoluten Spitzenklasse und ihre Forschungsansätze auf dem Gebiet der biomedizinischen Zell (Stammzell-) forschung. Zukunftsweisend fördert sie gerade auch die interdisziplinäre Arbeitsweise der noch jungen Wissenschaft der Medizinischen Systembiologie. Sie stößt damit in neue Dimensionen bei der Bekämpfung von Krebs- und Lebererkrankungen - bei der Erforschung der Ursachen und Entwicklung von Therapien und Arzneimitteln. Fragestellungen der Bioethik spielen im Hinblick auf eine immer älter werdende Gesellschaft eine bedeutende Rolle.
 
Die MTZ®stiftung möchte, dass die junge wissenschaftliche Exzellenz das Beste aus ihrer Begabung machen und ihr Potential voll ausschöpfen kann. Die MTZ®stiftung arbeitet eng mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zusammen.

"Stiften mit System" - Das Ensemble der MTZ®-Awards

Die MTZ®stiftung hat in enger Abstimmung mit dem BMBF in der Forschung höchst anerkannte und traditionsreiche Institute und Universitäten und deren exzellenten wissenschaftlichen Nachwuchs für eine Förderung ausgewählt. Die Mitarbeit des BMBF und international bekannter Forscherpersönlichkeiten in den MTZ-Kuratorien gewährleistet eine strenge Auswahl der späteren MTZ-Preisträger/innen. Ein MTZ®-Award gilt heute als nationales Markenzeichen - der erste bedeutende wissenschaftlicher Preis für einen innovativen Forschungsansatz in der Vita von jungen Forscherinnen und Forschern.

Die PreisträgerInnen werden einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Dies fördert ihre Vernetzung in internationalen Forschungsnetzwerken. Das Preisgeld soll es dem/der Preisträger/-in u. a. ermöglichen, seine Forschungsarbeiten durch Aufbau- und Ergänzungsstudien sowie Praktika im Ausland zu fördern.

Über die Auslobung des MTZ®awards und des MTZ®-MPI-Awards werden klassische wissenschaftliche Forschungsansätze gefördert.

Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für molekulare Biomedizin in Münster programmieren Zellen so um, dass sie sich wie embryonale Stammzellen verhalten und wie diese jeden der mehr als 200 Zelltypen des Körpers bilden können. Um diese so genannten induzierten pluripotenten Stammzellen (kurz: iPS) zu erzeugen, benötigten die Wissenschaftler weder Eizellen noch Embryonen.

Über die Auslobung des MTZ®-Awards for Medical Systems Biology und des MTZ®-BioQuant-Awards for Systems Biology wird der zukunftsorientierte innovative Forschungsansatz der Medizinischen Systembiologie gefördert. Der MTZ®-Award for Medical Systems Biology ist d e r erste Nationale Nachwuchs-Förderpreis auf dem Gebiet der Medizinischen Systembiologie in Europa und wird in enger Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Projektträger Jülich (PtJ) ausgelobt.

Die Medizinische Systembiologie eröffnet insbesondere auch der Bekämpfung von Krebs und Lebererkrankungen neue Dimensionen bei der Erforschung der Ursachen und Entwicklung von Therapien und Arzneimitteln.
Die Fülle von Daten über einzelne Zellbestandteile bzw. -funktionen, die auf verschiedenen Ebenen der Lebensprozesse mit dem klassischen wissenschaftlichen Forschungsansatz ("in vivo und in vitro") gewonnen wurde und wird (Genom, Proteom, Metabolom), wird in der Systembiologie mittels computergestützter Modellierung ("in silico") und mittels der Bioverfahrenstechnik in einen sinnvollen größeren und teilweise neuen Gesamtzusammenhang gebracht. Es geht um die Frage, wie komplexe biologische Systeme mit ihrer Vernetzung von Teilprozessen funktionieren können. Nur so können komplexe Systemeigenschaften wie die Regulation und Kontrolle biologischer Systeme, deren Steuerbarkeit und Systemverhalten beschrieben, verstanden und weiter enträtselt werden.
Mediziner, Biologen, Bioinformatiker und Naturwissenschaftler weiterer Fachrichtungen arbeiten interdisziplinär zusammen. Die gewonnenen Modelle sollen es erleichtern, Hypothesen experimentell oder am Computer zu testen und damit zu schnelleren und effektiveren Forschungsergebnissen beitragen. Diese Simulationen ersetzen immer mehr langwierige Experimente mit Zellgeweben im Labor und machen auch Vorhersagen für weitere Forschungsaktivitäten möglich.

Es ist der MTZ®stiftung aber auch ein besonderes Anliegen aufzuzeigen, inwieweit die moderne Zell-und/oder Genforschung bioethischen Ansprüchen genügt und wo mögliche Grenzen zu sehen sind. Sie leistet damit einen wesentlichen Beitrag zu der gesellschaftlichen Diskussion über "eine bessere Zukunft".
Die MTZstiftung begrüßt es außerordentlich, dass die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg das Fach Ethik zum Pflichtfach mit Prüfungsabschluss in einem Medizinstudium gemacht hat. Wissenschaftliche Arbeiten von Medizinern und Biologen, die sich mit dem interdisziplinären Forschungsansatz der angewandten Bioethik beschäftigen, werden im Rahmen der Freiburger Nachwuchs-Förderpreise mit dem MTZ®-Förderpreis geehrt - erstmals überhaupt in der 550jährigen Geschichte der Universität Freiburg.

 

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Systems Biology of Virus-Host Cell Interaction (Quelle:Viroquant)

Systems Biology of Virus-Host Cell Interaction (Quelle:Viroquant)

iPS-induzierte pluripotente Stammzelle

iPS-induzierte pluripotente Stammzelle

iPS-induzierte pluripotente Stammzelle

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(Quelle: Schöler, MPI Münster)
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Primäre Hepatozyten im konfokalen Mikroskop (Quelle:BMBF)

"Programmiert" sterbende Zelle - die Apoptose (Quelle:BMBF)

Helicobacter pylori - Risikofaktor für Magentumore (Quelle:BMBF)

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der MTZ®-Award als nationales Markenzeichen für den ersten bedeutenden wissenschaftlichen Preis in der Vita der jungen wissenschaftlichen Exzellenz
der MTZ®-Award als nationales Markenzeichen für den ersten bedeutenden wissenschaftlichen Preis in der Vita der jungen wissenschaftlichen Exzellenz
 
Grundlagenforschung:
Gewinnung neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse
Angewandte Forschung:
Nutzung wissenschaftlicher Erkenntnisse für neue und wesentlich verbesserte Produkte, Prozesse, Systeme und Dienstleistungen
 
MTZ-Award for Medical Systems Biology (MTZ-Foundation Award)
MTZ-Award for Medical Systems Biology (MTZ-Foundation Award)


 
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