15 Jahre "Innovative Netzwerkorganisation"

Deutschland ist ein Land mit herausragenden Talenten. Die MTZ®stiftung fördert junge Nachwuchswissenschaftler/innen der absoluten Spitzenklasse. Zukunft zeigen, Zukunft diskutieren, Zukunft gestalten - seit 15 Jahren stößt die MTZ®stiftung als "Innovative Netzwerkorganisation" in neue Dimensionen bei der Erforschung von Krankheitsursachen und der Entwicklung von Arzneimitteln. Das BMBF und international anerkannte Forscherpersönlichkeiten aus ganz Deutschland stellen durch ihre Mitarbeit in den MTZ-Kuratorien die hohe fachliche Qualität der Stiftungsarbeit dauerhaft sicher.

Die MTZ®stiftung ist mit Urkunde vom 16.10.2006 von der Bezirksregierung Düsseldorf als rechtsfähig anerkannt worden. Die MTZ®stiftung erhält keine staatliche Förderung. Sie können daher einen wertvollen Beitrag zur weiteren Ausgestaltung der einzelnen MTZ-Awards leisten. Sie unterstützen die internationale Vernetzung der Wissenschaftler/-innen mit ihren bedeutenden Forschungsansätzen. Wichtig ist für uns der Aspekt der zweckgebundenen Zuwendung. Wir werden bemüht sein Ihren Wunsch, einen bestimmten Bereich der Stifungsarbeit zu fördern, ausreichend zu berücksichtigen.

Markenzeichen MTZ® in Deutschland: Der M T Z®- A w a r d als bedeutender wissenschaftlicher Preis in der VITA DER NOCH JUNGEN WISSENSCHAFTLICHEN EXZELLENZ für deren innovative Forschungsansätze einer neuen Dimension in der medizinischen Forschung

 

MTZ-FlyerCenter: Hier interessante Flyer als Download

■ ImageFlyer 15 Jahre MTZstiftung

Die Fülle von Daten über einzelne Zellbestandteile bzw. -funktionen, die auf verschiedenen Ebenen der Lebensprozesse mit dem klassischen wissenschaftlichen Forschungsansatz ("in vivo und in vitro") gewonnen wurde und wird (Genom, Proteom, Metabolom), wird in der Systembiologie mittels computergestützter Modellierung ("in silico") und mittels der Bioverfahrenstechnik in einen sinnvollen größeren und teilweise neuen Gesamtzusammenhang gebracht. Es geht um die Frage, wie komplexe biologische Systeme mit ihrer Vernetzung von Teilprozessen funktionieren. Komplexe Systemeigenschaften wie die Regulation und Kontrolle biologischer Systeme, deren Steuerbarkeit und Systemverhalten werden so beschrieben, verstanden, und weiter enträtselt. Mediziner, Biologen, Bioinformatiker und Naturwissenschaftler weiterer Fachrichtungen arbeiten deswegen interdisziplinär zusammen.
Die gewonnenen Modelle erlauben Strategien, weitergehende Hypothesen experimentell direkt an diesen Modellen zu simulieren. Diese Simulationen ersetzen immer öfter langwierige Experimente mit Zellgeweben im Labor(auch Tierversuche) und tragen zu schnelleren und effektiveren Forschungsergebnissen bei.
So verbreitert sich das Wissen über die Funktionen von komplexen biologischen Systemen (Systembiologie als Grundlagenforschung) und versetzt die Wissenschaft heute in die Lage, Fehlfunktionen - sehr detailliert - als Ursache für die Entstehung von schweren Krankheiten auszumachen. Dies ist Grundlage für die Entwicklung von Medikamenten und Impfstoffen.
Die Systembiologie als Grundlagenforschung wird als wichtiger Ausgangspunkt für eine Medizin erkannt, die immer mehr auf die individuellen Bedürfnisse der Patienten eingehen kann. Diese Ausrichtung hin zu einer Systemmedizin findet zukünftig in den Förderungen des BMBF immer stärker Berücksichtigung.
Die gewonnenen computergestützten Modelle sollen dabei eine individuell abgestimmte Krankheitsbekämpfung erlauben. Erste klinische Anwendungen derartiger Modelle bei Patienten beweisen das.
Innovative IT-Technik und große Datenmengen – „Big Data“ – werden in der Medizin immer wichtiger. Je mehr Daten und Krankheitsverläufe in Modellen analysiert werden, desto klarer treten Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Patientinnen und Patienten hervor und desto präziser können sie behandelt werden. Maßgeschneiderte Therapien für jede einzelne Person – das ist unsere Vision von der Medizin der Zukunft.

Krebserkrankungen und die Systembiologie

■ "Broschüre Systemmedizin - Von Big Data zur personalisierten Medizin"

Abbildungen oben im Slider:
- 10 Jahre MTZstiftung - die Bilderreihe zeigt bewusst auf, wofür die MTZstiftung steht: eine bessere Zukunft, ein Altern in Würde bei bestmöglicher Gesundheit! (Copyright 2016 MTZstiftung)
- Gingiva - Zellgewebe aus dem Zahnfleisch, zur Verfügung gestellt von Frau Dipl.Bioinf.Thora Pommerencke Institut für Medizinische Informatik Universitätsklinikum Heidelberg

■ "Begeisterung für die Naturwissenschaften wecken" - die MTZ®-Schülerprojekte